“Arten- & Naturschutz”

Erneuerbaren Energien sind in Anbetracht des fortschreitenden Klimawandels ein wesentlicher Bestandteil für die Erreichung der Klimaschutzziele und sind somit unerlässlich für den Natur- und Artenschutz.

Allgemein

Ein Eingriff in die Natur und Landschaft ist auch bei dem Bau von Windenergieanlagen, wie durch Bauprojekte jeglicher Art, vorhanden. Diese werden bereits bei den Windparkplanungen ernst genommen und die Belange des Naturschutzes mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt und bearbeitet.

Strenge Gesetze und die zwanzigjährige Erfahrung der Windenergiebranche gewährleisten zudem den Schutz der Natur sowie bestimmter Vogel- und Fledermausarten. Im Laufe der Jahre haben diverse Forschungsprojekte und Studien gezeigt, dass viele Befürchtungen bezüglich negativer Einflüsse von Windenergieanlagen weitgehend unbegründet sind.

Was wir für den Naturschutz tun

Ausgleichs- & Ersatzmaßnahmen:
Hier am Beispiel Bruchhagen-Nendorf

Durch den Bau eines Windparks sind Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild unumgänglich. Um hier einen Ausgleich zu schaffen und einen aktiven Beitrag im Bereich Arten- und Naturschutz zu leisten, werden für jede Windenergieanlage Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durchgeführt. Konkret hat WestWind beim Bau des Windparks Bruchhagen-Nendorf eine Vielzahl von Kompensationsmaßnahmen umgesetzt.

Beispielsweise umrandet diverse Ausgleichsflächen ein 5 m breiter Saumstreifen (bestehend aus Krautschicht und Gräsern) und stellt einen wichtigen Rückzugsraum mit Deckungsmöglichkeiten und reichhaltigem Nahrungsangebot dar. Eichenspaltpfähle grenzen den Saumstreifen von der extensiv genutzten Wiese ab und dienen wiederum Greifvögeln als Ansitz auf der Jagd nach Kleinsäugern.

Des Weiteren wurden sogenannte „flache Blänke” geschaffen. Flache Blänken sind kleine, flache Gewässer, die häufig nur temporär Wasser führen. Je nach Bodenbeschaffenheit, Wasserführung und Lichtverhältnissen besitzen derartige Kleinstgewässer eigene pflanzen- und Tierwelten. Häufig sind Zwergbinsen-Gesellschaften und andere Arten der Ufer- und Flachwasserzonen vorhanden. Solche Blänken stellen Laichplätze für Amphibien dar, bieten Tränk- und Badegelegenheiten für Säugetiere, Vögel und Bienen, sichern Nahrungsreserven für insektenfressende Tiere wie Fledermäuse, Lurche und Vögel und gehören damit zu den artenreichsten Lebensräumen überhaupt.

Weiterhin entstand eine Streuobstwiese im Zusammenhang mit dem Bau von 14 Windenergieanlagen vom Typ Enercon E126 EP3 im Windpark Bruchhagen-Nendorf. Hier wurden auf einer Fläche von 0,4 ha insgesamt 30 hochstämmige Obstbäume gepflanzt. Ist der Obstbaum selbst schon Lebensraum und Lebensgrundlage vieler Tiere, trifft dieses umso mehr für die Streuobstwiese zu. Der ökologische Wert einer Streuobstwiese entsteht durch die Pflanzung von verschiedenen Obstsorten als Hochstamm wie z.B. hier Apfel, Birne und Pflaume sowie durch die extensive Nutzung der Wiese. Streuobstwiesen sind nicht natürlich, “von sich aus” gewachsen. Sie sind vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften. Sollen Sie erhalten bleiben, brauchen Sie das richtige Maß an Pflege.

Wenn Sie Interesse an einer kompetenten und umfassenden Beratung haben, dann setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Wir sind unter den folgenden Kontaktdaten für Sie da:

Andre Meyer
Projektleitung
Tel.: +49 (0) 4273 / 93 39 127
E-Mail: meyer@w-wind.de