(06.05.2021)

Windpark Bruchhagen-Nendorf

Insgesamt 14 Windenergieanlagen des Typs Enercon E-126 EP3 mit einer Nabenhöhe von 134,35m und einer Leistung von je 4,0 MW werden in Bruchhagen, Flecken Steyerberg, Landkreis Nienburg, gebaut.

Aktuelle Arbeiten im Windpark:

Der Endaufbau der 14 *  Enercon E126 im Windpark Bruchhagen-Nendorf ist abgeschlossen. In der KW 17 wurden die 3 Blätter der letzten WEA vom Raupenkran CC3800 der Firma Maxikraft gehoben. Zeitgleich erfolgt die Verlegung der internen Kabeltrasse durch die Firma DUS Kabelmontage GmbH & Co. KG.

Die WEA 3, 4, 5, 10, 11, 12, 13 und 14 wurden in Betrieb genommen.

Bereits abgeschlossene Arbeiten im Windpark:

Der Rückschnitt von Bäumen und Gehölzen erfolgte im Zeitraum Januar-März 2020 durch die Firma GaLaBau-Nietfeld aus Staken/Steyerberg. Wir danken der Firma Nietfeld für die Gute Zusammenarbeit und die tadellose Ausführung der Arbeiten.

Der Abtrag des Oberboden inkl. archäologischer -, bodenschutz- und Umweltbaubegleitung erfolgte im Zeitraum Januar-März 2020 und ist abgeschlossen. Es gab im gesamten Gebiet keine archäologischen Funde!

Die Firmen Lüers & Wiechert haben am 20.04.2020 mit dem Ausbau der Erschließungsstraßen & Kranstellflächen begonnen. Die bodenschutz- und Umweltbaubegleitung begleitet auch den Bau der Erschließungsstraßen & Kranstellflächen.

Die Firma Meyer-Sonderbau aus Uelzen hat in der KW28 mit dem Fundamentbau begonnen. Dieser wurde am 03.11.2020 mit der Betonage des letzten Fundament der WEA 1 abgeschlossen.

Die Firma Firma Oehm aus Meppen hat in der KW37 mit dem Turmbau begonnen. Dieser wurde am 16.12.2020 abgeschlossen. Der Turmbau wurde von 2 Mobilkränen der Firmen Wiesbauer mit einem LT1750-9.1 und Bracht mit einem AK450 unterstützt.

Der Bau des Umspannwerk Hoysinghausen durch die Firma WT Energiesysteme ist abgeschlossen. Im Januar 2021 wird das Umspannwerk in Betrieb gehen.

Der Bau der externen Kabeltrasse durch die Firma DUS Kabelmontage GmbH & Co. KG. Ist abgeschlossen. Die Verbindung zwischen dem Umspannwerk Hoysinghausen und dem Windpark Bruchhagen-Nendorf ist damit hergestellt.

Vermessung:
ÖBVI Lambers & Ostendorf, 49406 Barnstorf

Archäologische Baubegleitung:
ArchaeoFirm Poremba & Kunze GbR, 30916 Isernhagen

Bodenkuntliche Baubegleitung:
GEONOVO GmbH, 26789 Leer

Umweltbaubegleitung: 
Diplom-Biologe Detlef Gerjets, 26446 Friedeburg

Baugrundgutachter:
Ingenieurgeologie Dr. Lübbe, 49377 Vechta

SiGeKo:  
Tobias Pohl, 27245 Bahrenborstel

Erschließung/Wegebau:
Luers GmbH, 27239 Twistringen
Wiechert GmbH, 49453 Hemsloh

Baugrundverbesserung: 
Bauer Spezialtiefbau GmbH, 86529 Schrobenhausen

Fundamentbau: 
Meyer Sonderbau GmbH, 29525 Uelzen

Wasserhaltung:
Koop Wasserbau GmbH, 48455 Bad Bentheim

Turmbau:
Oehm GmbH & Co.KG, 49716 Meppen

Plattenstraßen:
LiveTrakway GmbH, 74632 Neuenstein

Umspannwerk:
WT Energiesysteme, 01587 Riesa

Kabeltrasse:
DUS Kabelmontage GmbH & Co. KG, 26835 Hesel

Mehr Infos

Daten & Fotos zu unseren Projekten finden sie hier.

Aktuelles in der Übersicht finden Sie unter News

(05.11.2020)

Windpark Bruchhagen-Nendorf

Insgesamt 14 Windenergieanlagen des Typs Enercon E-126 EP3 mit einer Nabenhöhe von 134,35m und einer Leistung von je 4,0 MW werden in Bruchhagen, Flecken Steyerberg, Landkreis Nienburg, gebaut.

Der Windpark mit insgesamt 56 MW Nennleistung wird jährlich ca.124 Millionen Kilowattstunden Windstrom produzieren, was einem Jahresstrombedarf von rund 42000 Haushalten entspricht.Dadurch wird der Ausstoß von rund 82.893 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden.

Aktuelle Arbeiten im Windpark:

Die Firmen Lüers & Wiechert haben am 20.04.2020 mit dem
Ausbau der Erschließungsstraßen & Kranstellflächen begonnen.
Die bodenschutz- und Umweltbaubegleitung begleitet auch den
Bau der Erschließungsstraßen & Kranstellflächen.

Die Firma Meyer-Sonderbau aus Uelzen hat in der KW28 mit dem Fundamentbau begonnen.

Erschließung/Wegebau:            Luers GmbH, 27239 Twistringen
                                                  Wiechert GmbH, 49453 Hemsloh

Fundamentbau:                        Meyer Sonderbau GmbH,
                                                29525 Uelzen

SiGeKo:                                    Tobias Pohl, 27245 Bahrenborstel

Vermessung:                             ÖBVI Lambers & Ostendorf,
                                                 49406 Barnstorf

Archäologische Baubegleitung: ArchaeoFirm Poremba & Kunze GbR,
                                                 30916 Isernhagen

Bodenkuntliche Baubegleitung: GEONOVO GmbH, 26789 Leer

Umweltbaubegleitung:              Diplom-Biologe Detlef Gerjets,
                                                 26446 Friedeburg

Bereits abgeschlossene Arbeiten im Windpark:

Der Rückschnitt von Bäumen und Gehölzen erfolgte
im Zeitraum Januar-März 2020 durch die Firma
GaLaBau-Nietfeld aus Staken/Steyerberg.

Wir danken der Firma Nietfeld für die Gute Zusammenarbeit
und die tadellose Ausführung der Arbeiten. Der Abtrag
des Oberboden inkl. archäologischer -, bodenschutz- und
Umweltbaubegleitung erfolgte im Zeitraum Januar-März 2020
und ist abgeschlossen.

Es gab im gesamten Gebiet keine archäologischen Funde!

Mehr Infos

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(22.12.2019)

Windpark Bruchhagen-Nendorf:

Genehmigungsverfahren nach vier Jahren abgeschlossen

Seit Anfang Oktober 2019 ist es amtlich: Die Immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Bau von 14 neuen Windenergieanlagen im Windpark Bruchhagen-Nendorf wurde erteilt. Mit dem Bescheid ging ein mehr als vier Jahre währendes Verfahren zu Ende. Noch im Dezember 2019 erfolgte die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur.

Der frisch genehmigte Windpark Bruchhagen (Flecken Steyerberg)-Nendorf (Gemeinde Stolzenau / Samtgemeinde Mittelweser) ist eine Erweiterung zum bereits bestehenden Windpark Mensinghausen (Flecken Uchte). Als Projektierer hat WestWind ENERGY das Vorhaben mehrfach in den vergangenen Jahren neu geplant und beantragt. Unterschiedliche Themen wie die Regionalplanung des Landkreises Nienburg, die Bauleitplanung der Gemeinden sowie das seit 2017 veränderte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) führten zu der außergewöhnlich langen Antragsphase.

Im Verlauf des Verfahrens mussten umfangreiche sogenannte Raumnutzungskartierungen für die Vogelarten Wiesenweihe, Uhu & Ortolan erstellt werden. Bei den faunistischen Bestandsaufnahmen arbeitete WestWind ENERGY in diesem Projekt wie immer mit renommierten Experten zusammen, wie z.B. der Arbeitsgruppe für Naturschutz und Landschaftspflege (www.agnl.de) und der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (www.arsu.de).

Auch standen zehn von 14 Windenergieanlagen den Belangen der Bundeswehr entgegen. Um Radarstörungen zu vermeiden, wird es der Bundeswehr in Zukunft möglich sein, über den Kontrollraum am Fliegerhorst Wunstorf die Windenergieanlagen bedarfsgerecht im Notfall abzuschalten, wenn Radarbeeinflussungen zu erwarten sind.  

Unabhängig von dem aufwendigen Genehmigungsverfahren ist es WestWind ENERGY gelungen, mit dem Windpark Bruchhagen-Nendorf auch diese von WestWind ENERGY gesicherte und im nun unwirksamen regionalen Raumordnungsplan (RROP 2015) ausgewiesene Fläche zu realisieren. Damit ist WestWind ENERGY einer der wenigen Projektentwickler, der das Baurecht für alle eigens gesicherten Eignungsgebiete im RROP 2015 des Landkreises Nienburg erlangt hat.

Die genehmigten 14 Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-126 EP3 werden jeweils eine Leistung von bis zu 4 Megawatt haben. Der Park erzeugt nach seiner Errichtung ca. 131.000.000 kWh/Jahr! Daraus ergibt sich eine jährliche CO2 Minderung von ca. 87.000 t! Dies entspricht dem CO2-Fußabdruck von ca. 11.000 Einwohnern (bei ca. 8 t pro Person pro Jahr).

Für den Windpark Bruchhagen-Nendorf ist durch das 2017 reformierte EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) ein Ausschreibungsverfahren vorgeschrieben. In der Ausschreibung zum 01. Dezember 2019 hat das Projekt einen Zuschlag erhalten.

WestWind ENERGY setzt sich als Full-Service-Dienstleister seit mehr als 20 Jahren für den Ausbau der Windenergie an Land ein. Die Verbindung von Ökologie und Ökonomie – Wertschöpfung für die Region und gelebter Klima- und Naturschutz – ist seither erstes Ziel unserer Arbeit.
EEG-Reform aus 2017

Windenergie-, Sonnenenergie- und Biomasseanlagen, die nach dem 1. Januar 2017 genehmigt wurden, müssen sich an Ausschreibungen beteiligen, wenn sie 750 kW installierte Leistung überschreiten.
Das neue EEG ersetzt den gesetzlichen Anspruch auf eine Förderung durch ein Auktionsverfahren. Nur wer im Rahmen dieses Verfahrens einen Zuschlag erhält, wird gefördert. Das Gebotsverfahren wird von der Bundesnetzagentur durchgeführt.
In der Regel gilt: Wer die Produktion von Strom mit Biogas, Wind oder Sonne unter Inanspruchnahme der geringsten staatlichen Förderung anbietet, hat am ehesten die Chance, den Zuschlag für die EEG-Förderung zu erhalten. Die Ausschreibungen und der erhebliche Technologiefortschritt der letzten Jahre haben dazu geführt, dass die Produktion von Strom aus Wind und Sonne heute die günstigste Energieform ist. Somit werden die fossilen Energieträger in Zukunft vor allem wirtschaftlich verdrängt werden. Die Sektorenkopplung (Kopplung mit Wasserstoffherstellung, E-Mobilität, Wärmesektor, etc.), neue Speicherformen und weitere Technologieentwicklungen werden die Grundlastfähigkeit eines Energiesystems aus 90 bis 100 Prozent Erneuerbare Energien sicherstellen.

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